Methoden
  • http://www.stadtpsychologie.at/

    Die "Aktivierende Stadtdiagnose" ist ein sozialwissenschaftliches Verfahren das Städte und Gemeinden dabei unterstützt, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren. Die Erhebung der Daten ist partizipativ, weil auf die Analyse des sozialen Zusammenhalts besonderes Augenmerk gelegt wird. Die abschließende Diagnose zeigt, wie sich die jeweilige Stadt oder Gemeinde, optimal auf einen zukunftsfähigen Veränderungsprozesses vorbereiten kann.

  • Der Empirische Stadtpsychologische Spaziergang ist ein qualitatives Planungsinstrument und wird zur Erforschung eines Ortes, eines Stadtteils, einer Kleinstadt oder eines ausgewählten Gebietes herangezogen. Er kann mit der Methode des behördlichen Lokalaugenscheins verglichen werden, ist von seinem Zugang jedoch methodisch ganzheitlicher konzipiert.

  • Stadtpsychologische Leitfadeninterviews können vor geplanten größeren städtischen Veränderungen eingesetzt werden um zu erfahren, wie die Mehrheit darüber denkt. Das Stadtpsychologische Leitfadeninterview eignet sich weiters hervorragend als Mitbestimmungsinstrument für Bevölkerungsgruppen, die an Beteiligungsprozessen wenig oder kaum teilnehmen. Nach stadtpsychologischen Kriterien durchgeführte Interviews lösen ein erhöhtes Interesse an der eigenen Stadt aus. Die Menschen beginnen sich mehr für ihre Stadt zu interessieren.

  • Die Stadtpsychologie versteht unter Lokaler Agenda 21 einen auf die Zukunft ausgerichteten, gemeinsam gestalteten Prozess. Alle in einer Stadt lebenden und arbeitenden Menschen werden gleichermaßen ermutigt, sich zu engagieren. Stadtpsychologisch organisierte Lokale Agenda 21 Prozesse können als erweiterte Leitbildprozesse verstanden werden. Sie eignen sich besonders, um den sozialen Zusammenhalt in Gemeinden zu stärken.

  • Die Stadtpsychologische Maßnahmenintervention ist eine auf Kooperation ausgerichtete Methode mit dem Ziel, möglichst rasch eine unbefriedigende Situation (bpw. Lärmbelästigung) zu verbessern. Die Stadtpsychologische Maßnahmenintervention sollte zu einem Zeitpunkt wo es zwar schon Beschwerden, aber noch keine festgefahrenen Konflikte gibt, zur Anwendung kommen.

  • Stadtpsychologische Arbeit ist ohne Kommunikation mit der Öffentlichkeit nicht denkbar. Es gibt viele Ansätze und Methoden, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, die von der Stadtpsychologischen Praxis auch umfassend eingesetzt werden.

  • Evaluierungen oder Begleitforschungen bewerten den Erfolg von gezielt gesetzten Maßnahmen. Eine gelungene Evaluierung beantwortet die vom Auftraggeber gestellte Evaluationsfrage möglichst eindeutig und verständlich. Die Ergebnisse der Evaluierung dienen dem Auftraggeber, der Auftraggeberin als weiterführende Erfahrungs- und Anwendungsgrundlage.