2010-2011 ER_FRIEDE(nsbrücke)
Projektart: 
Referenzprojekt
Kurzbeschreibung: 

Ermöglichungsräume sind im Masterplan Donaukanal (2009) als „nutzungsoffene Bereiche, die gemeinsam mit der Bevölkerung zu gestalten und zu beleben sind“ definiert. Der dazugehörige partizipative Prozess wird von der Koordinationsstelle Donaukanal, in Abstimmung mit den jeweiligen Bezirken, gefördert und unterstützt. In den Jahren 2010 und 2011 wurde die Stadtpschychologische Praxis Ehmayer mit der partizipativen Prozessgestaltung von der Donaukanalkoordination beauftragt.

Projektbild: 
http://www.stadtpsychologie.at/

Der ERMÖGLICHUNGSRAUM bei der FRIEDENSBRÜCKE befindet sich im 9. Bezirk, zwischen Friedensbrücke und Glasergasse, direkt am Donaukanal.

Inhalt: Die Gestaltung und Belebung des Ermöglichungsraums zwischen Friedensbrücke und Glasergasse, wurde gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung, der Bezirksvorstehung Alsergrund, dem Lokalen Agendabüro, dem Flüchtlingshaus Rossauer Lände der Diakonie Österreich und weiteren Institutionen begleitet. Projektpartner war das Jugendzetrum JUVIVO Alsergrund. Ziel war es, dass BewohnerInnen und AnrainerInnen diesen Bereich für ihre Aktivitäten nutzen können. Die Aufgabe der Stadt und des Bezirks ist es, dies durch gestalterische Akzente zu unterstützen.

Workshops mit Wirkung! Zwischen Mai und September 2010 wurden die anwohnende Bevölkerung zu drei Workshops eingeladen, um ihre persönlichen Vorschläge zur Nutzung des Ermöglichungsraums gemeinsam mit den politischen VertreterInnen zu diskutieren. Die Ergebnisse wurden von den zuständigen Magistratsstellen bearbeitet und erste Umsetzungen fanden bereits 2010 statt. Im Mai 2011 wurde die geplante Umgestaltung der interessierten Bevölkerung präsentiert. Ein Landschaftsplanungsbüro erstellte einen Plan, in dem die Ergebnisse der drei Workshops verortet waren.

Ergebnis: Für die geplante Gestaltung des Ermöglichungsraums bei der Friedensbrücke wurde im Mai 2011 von der interessierten Bevölkerung, sowie den anwesenden VertreterInnen von Bezirk und Magistrat, eine mehrheitliche Zustimmung eingeholt. Dieses positive Ergebnis wurde in die Bezirksentwicklungskommission Wien-Alsergrund getragen und anschließend in der Bezirksvertretung behandelt. Die Maßnahmen zur Steigerung der Wohlfühlqualität im Ermöglichungsraum bei der Friedensbrücke werden seitdem sukzessive verwirklicht.

Bildergalerie: 
http://www.stadtpsychologie.at/
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